Ernsbach, Germany,
08
April
2022
|
08:04
Europe/Amsterdam

Weiterer Meilenstein der Firmenhistorie

Grundsteinlegung mit Weitblick

Zusammenfassung

Rauhbusch – das wechselhafte Aprilwetter verdirbt die gute Laune nicht: 50 geladene Gäste sind bei der Grundsteinlegung für das neue Produktionsgebäude von ARNOLD in Rauhbusch dabei.

Der Wind bläst kräftig und später setzt auch Regen ein. Trotz des eher ungemütlichen Wetters ist bei der Runde, die sich am 7. April um 10 Uhr im Gewerbegebiet Rauhbusch oberhalb des Kochertals bei Forchtenberg versammelt hat, die Laune bestens. 50 Personen sind der Einladung der ARNOLD Umformtechnik GmbH & Co. KG gerne gefolgt, um der Grundsteinlegung für den neuen Produktionsstandort in Rauhbusch beizuwohnen.

Moderiert wird die rund einstündige Veranstaltung von Lukas Schmieg, der als Senior Director bei ARNOLD Umformtechnik sowohl für den Hauptsitz in Ernsbach als auch für den neuen Standort in Rauhbusch verantwortlich ist. In Rauhbusch will ARNOLD als Hersteller von hochwertigen Befestigungs- und Verbindungselementen mit Hauptsitz in Forchtenberg-Ernsbach künftig die Produktreihe „Conform Next“  vorantreiben, die speziell in der Mobilitätsbranche stark nachgefragt wird.

Rund 20 Millionen Euro investiert Arnold in Rauhbusch für den ersten Bauabschnitt. In der Summe sind die Erschließungskosten für die weiteren Bauabschnitte bereits miteingerechnet, wie Dirk Döllner, Geschäftsführer der ARNOLD Group, ergänzt: „Im zweiten Bauabschnitt soll unter anderem ein Verwaltungsgebäude realisiert werden. In der langfristigen Planung gehen wir davon aus, dass in den nächsten Jahren bis 2028 zirka 400 Personen an diesem Standort beschäftigt werden.“

Dirk Döllner ist einer der ersten, der an diesem besonderen Tag der Firmenhistorie nach einem Imbiss und einer musikalischen Einlage von Mariola's Swing Quartett zu den Gästen spricht. 

In Rauhbusch werden wir hochpräzise Umformteile produzieren und Potenziale für weiteres Wachstum umsetzen können. An einem nachhaltigen Standort werden nachhaltige Produkte entstehen. Wir verfolgen in Rauhbusch auch ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz und dem Energiethema.“ 

Dirk Döllner, CEO der ARNOLD Group

Die geplante Holz-Beton-Bauweise ist nur eins von vielen Beispielen für die Nachhaltigkeitsambitionen, die ARNOLD in Rauhbusch verfolgt.

Der Unterstützung durch die Konzernführung der Würth Gruppe kann sich ARNOLD am neuen Standort gewiss sein. Auch Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe, ist überzeugt, dass das Tochterunternehmen ARNOLD in Rauhbusch eine sinnvolle Investition in die Zukunft tätigt. „Arnold peilt in den nächsten Jahren einen Umsatz von 500 Millionen Euro an. Wenn die wirtschaftliche Entwicklung sich wie bisher so positiv fortsetzt, dann steht dem zweiten Bauabschnitt im Jahr 2026 nichts im Weg“, bekräftigt Robert Friedmann.

Anschließend ergreift Gotthard Wirth das Wort. Der Erste Landesbeamte vom Landratsamt des Hohenlohekreises springt kurzfristig für den erkrankten Landrat Dr. Matthias Neth ein. Gotthard Wirth ist ebenfalls gespannt, was in den nächsten achtzehn Monaten in der Straße „Im Weitblick 1“ in Rauhbusch entstehen wird. Er lenkt den Blick zunächst zurück auf die Anfänge von ARNOLD im Jahr 1989. „Carl Arnold hat mit der Papiermühle schon Ende des 19. Jahrhunderts die Weichen für die Industrialisierung des Kochertals gestellt. Ohne die Befestigungstechnik von Arnold würde die Wirtschaftslandschaft der Region Hohenlohe heute sicher anders aussehen.“

Für den Landesbeamten ist die Neuansiedlung von ARNOLD im Gewerbegebiet Rauhbusch trotz der derzeitig schwierigen Rahmenbedingungen ein wichtiges Zeichen. „Natürlich wird die wirtschaftliche Entwicklung momentan durch Kriege, Klimawandel und Corona stark beeinflusst. Es freut mich daher aber besonders, dass hier in Hohenlohe mit dem neuen Produktionsstandort auch neue Arbeitsplätze und Verbindungen geschaffen werden.“

Michael Foss, Bürgermeister der Stadt Forchtenberg, knüpft an die Worte von Gotthard Wirth nahtlos an. Auch für den Rathauschef markiert die Grundsteinlegung von ARNOLD ein positives Signal, das den Wirtschaftsstandort Hohenlohe weiter stärkt. „Nach Ernsbach und Dörzbach ist Rauhbusch der dritte große Standort von Arnold in der Region. Es ist für uns als Stadt phantastisch, dass Arnold mit dem Bau in Rauhbusch die gute Entwicklung zusätzlich befeuert.“

Dass Michael Foss bei ziemlich rauhen Wetterbedingungen in Rauhbusch seine Ansprache halten muss, nimmt Forchtenbergs Bürgermeister mit Humor. „Der Name Rauhbusch kommt nicht von ungefähr. Das rauhe Wetter hier ist bei der Grundsteinlegung daher angemessen“, scherzt er. Nach einer Stunde ist Michael Foss auch beim Höhepunkt der Veranstaltung gut gelaunt. Zunächst wird die Zeitkapsel von den Rednern in den Grundstein versenkt. Unter fachkundiger Anleitung von Karl-Heinz Dorsch, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Stauch aus Kupferzell, greifen die Redner für die Grundsteinlegung abschließend noch zu Gummihammer und Maurerkelle.

ARNOLD GROUP

Die ARNOLD GROUP – BlueFastening Systems

ARNOLD steht international für innovative Verbindungstechnik auf höchstem Niveau. Auf der Basis des langjährigen Know-hows in der Produktion von intelligenten Verbindungselementen und hochkomplexen Fließpressteilen hat sich die ARNOLD GROUP seit mehreren Jahren bereits zu einem umfassenden Anbieter und Entwicklungspartner von komplexen Verbindungssystemen entwickelt. Mit der Positionierung „BlueFastening Systems“ wird diese Entwicklung nun unter einem einheitlichen Dach kontinuierlich weitergeführt. Engineering, Verbindungselemente und Funktionsteile sowie Zuführsysteme und Verarbeitungstechnik aus einer Hand bilden eine einmalige Kombination aus Erfahrung und Know-how – effizient, nachhaltig und international. ARNOLD gehört seit 1994 zur Würth Gruppe.