Die Automobilindustrie befindet sich mitten in der größten Transformation ihrer Geschichte. Elektrische Antriebe, Hybridkonzepte und klassische Verbrenner existieren parallel – und erhöhen die technische, wirtschaftliche und regulatorische Komplexität erheblich. Für Zulieferer bedeutet das: Sie müssen unterschiedliche Technologiewelten gleichzeitig beherrschen.
„Transformation bedeutet für uns nicht Entweder-oder, sondern das gleichzeitige Beherrschen unterschiedlicher Welten. Wir müssen Lösungen entwickeln, die in hybriden Konzepten ebenso funktionieren wie in rein elektrischen Plattformen“, erklärt Mario Metzger, Geschäftsführer von ARNOLD UMFORMTECHNIK.
ARNOLD begegnet dieser Entwicklung mit einem klaren Ansatz: Verbindungstechnik wird nicht isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil funktionaler Systeme. Gerade in elektrifizierten Fahrzeugen entscheidet sie über Sicherheit, Effizienz und Lebensdauer.
Drei zentrale Anwendungsfelder
In Hochvoltsystemen spielen mechanische Verbindungen eine Schlüsselrolle. Bereits kleinste Übergangswiderstände beeinflussen die Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig müssen Verschraubungen über tausende Ladezyklen, Vibrationen und thermische Wechsel stabil bleiben. Anforderungen an Dichtheit und technische Sauberkeit steigen.
Auch in Inverter- und Leistungselektroniksystemen sind stabile und saubere Verbindungen essenziell. Kleinste Partikel können das EMV-Verhalten stören. Prozesssicherheit entsteht durch funktionale Geometrien, integrierte Elemente und dokumentierte Montageprozesse.
Im Leichtbau treffen unterschiedliche Materialien wie Aluminium und Stahl aufeinander. Verbindungslösungen müssen hier mechanisch belastbar, korrosionsbeständig und montagefreundlich sein.
Systemischer Ansatz mit iFast®
Mit dem Competence Center iFast® verfolgt ARNOLD einen ganzheitlichen Ansatz für elektrische Kontaktverschraubungen. Im Fokus stehen Leitfähigkeit, Sauberkeit und Dichtheit.
Ergänzt wird dies durch umfassendes Engineering – von Simulation und Auslegung über Prüfverfahren bis zur Prozessüberwachung. Ziel sind belastbare Daten, stabile Prozesse und nachvollziehbare Nachweise für OEMs.
Regulatorik als Innovationstreiber
Euro 7, EU-Batterieverordnung und steigende Anforderungen an Rückverfolgbarkeit erhöhen den Druck auf Hersteller und Zulieferer. Gleichzeitig eröffnen sie Chancen für Unternehmen, die Qualität und Validierung systematisch beherrschen.ARNOLD versteht sich dabei als Partner über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – von der Entwicklung bis zur Serie. Verbindungstechnik wird so zum entscheidenden Enabler moderner Mobilitätskonzepte.
Über ARNOLD
Die ARNOLD GROUP steht seit 1898 für intelligente Verbindungstechnik. Als Systemanbieter bietet das Unternehmen ganzheitliche Lösungen – von Fließpressteilen über Verbindungselemente bis zur Montage- und Verarbeitungstechnik. Mit BlueFastening Systems verbindet ARNOLD Engineering, Produkte und Prozesse zu effizienten Gesamtlösungen.
