Wärmebehandlung

Vollautomatische Härteöfen verkürzen Transferzeiten und optimieren Prozessabläufe.

Die Wärmebehandlung wird in einem Durchlaufofen vorgenommen. Ein Vibrationsförderer sorgt dafür, dass die Teile gleichmäßig auf dem Band, auf dem sie in den Schutzgasbandofen einfahren, verteilt werden. Dort werden sie unter speziellem Schutzgas elektrisch auf bis zu 900°C erwärmt und dann in einem Ölbad auf circa 70°C abgeschreckt. Anschließend kommen sie in die Waschanlage, wo zunächst das Öl abgeschleudert wird. In einer zweiten Station werden die Verbindungselemente mit Wasser und Seife gewaschen.
Im dritten und letzten Schritt werden sie getrocknet. Nun fahren die sauberen und getrockneten Teile in den Anlassofen, wo sie die gewünschte Härte, Zähigkeit und Festigkeit erhalten. Die Anlasstemperaturen liegen in der Regel zwischen 340° und 620°C. Für ein besseres Handling werden die Verbindungselemente anschließend in einem Emulsionsbad auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die gehärtete und angelassene Ware wird schließlich getrocknet und für die verschiedenen Prüfungen abtransportiert.