Neue Technik ermöglicht Gewichtseinsparungen im Mischbau

Aluminium und warmumgeformten Stahl zu verbinden, war bisher nicht möglich. Durch das Widerstandselementschweißen ist dies nun gelungen. Das neue Verfahren wurde erstmalig in der Großserie für die Fertigung der Hutablage der Passat B8 Limousine eingesetzt.

Um serientaugliche Leichtbaulösungen zu entwickeln und umzusetzen, braucht es Zeit und Kompetenz. Insbesondere bei der Karosserie lohnt es sich, Gewicht zu sparen, denn sie macht etwa 40 Prozent des Gewichtes eines Autos aus. Bisher fehlte jedoch die Möglichkeit zum Verbinden von Aluminium mit Tiefziehstählen und formgehärtetem, martensitischem Stahl. Mit dem sogenannten Widerstandselementschweißen (WES) ist dies nun gelungen. Dabei werden metallische Widerstandsschweißelemente in das Aluminiumblech eingebracht. So ist es dann möglich, die Bleche mit Stahlblechen und mittels klassischer Punktschweißverfahren in bestehenden Produktionssystemen zu verbinden.

„Wir konnten ein schlüssiges Entwicklungskonzept vorlegen, welches den VW-Konzern überzeugte“, sagt Uwe Wolfarth, Vertriebsleiter von ARNOLD & SHINJO.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema können Sie auch gerne in unserem Pressebericht nachlesen (Pressemeldung: Flexweld®).