Fließlochformender Einpressbolzen erweitert Anwendungen für den Karosserie-Leichtbau

Der Trend im Karosseriebau geht hin zu Mischverbindungen, aber auch zu Hybridverbindungen unterschiedlichster Materialien. Dieser Wandel im Werkstoffeinsatz bringt auch neue Anforderungen an die Fügetechnologien mit sich. Ein fließlochformender Einpressbolzen ermöglicht jetzt neue Anwendungen.

Überall dort, wo Taktzeiten das Schlüsselkriterium bei der als Fixierung für hybride Anwendungen im Karosserieleichtbau sind, kann der fließlochformende Einpressbolzen Flowpush® eingesetzt werden. Durch die Verwendung von Leichtbaumaterialien soll bei gleichbleibender Stabilität der Karosse das Gewicht reduziert werden. Eine Herausforderung hierbei liegt oft in der Verbindungslösung.

Das Hochgeschwindigkeitsbolzensetzen ist ein Blechfügeverfahren, das mit Taktzeiten bis zu 1 Sekunde momentan die größte Konkurrenz zur Technologie des Fließloch- und Gewindeformens darstellt. Genau an diesem Punkt haben die Entwickler der ARNOLD UMFORMTECHNIK GmbH & Co. KG angesetzt und Flowpush® entwickelt. Dabei handelt es sich um einen fließlochformenden Einpressbolzen, der als Fixierung für hybride Anwendungen genutzt werden kann, beispielsweise für geklebte Bleche gleicher- oder artverschiedener Werkstoffe.

Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: Taktzeiten unter 1,5 Sekunden sind realisierbar, herkömmliche Anlagentechnik kann genutzt werden und die Anwendungsgrenzen von Flowform® sind deutlich erweitert. Zudem bietet das unlösbare Fixierverfahren eine Gewichtseinsparung von etwa 25 Prozent.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema können Sie auch gerne in unserem Pressebericht nachlesen (Pressemeldung: ARNOLD Flowpush).